{"id":974,"date":"2025-10-07T15:20:32","date_gmt":"2025-10-07T13:20:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.g-lorenzen.de\/?p=974"},"modified":"2025-10-07T15:20:32","modified_gmt":"2025-10-07T13:20:32","slug":"highlights-der-cwx-germany-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.g-lorenzen.de\/index.php\/2025\/10\/07\/highlights-der-cwx-germany-2025\/","title":{"rendered":"Highlights der CwX Germany 2025"},"content":{"rendered":"<p>Am 11.09.2025 fand die <b class=\"ng-star-inserted\" data-start-index=\"101\">CwX Germany 2025 <\/b>mit vielen interessanten Themen statt. Was waren die Themen?<\/p>\n<h3>Keynote: Nachhaltigkeit als Innovationsmotor<\/h3>\n<p><strong>Steffen Erath (Head of Innovation &amp; Sustainability, Hansgrohe SE)<\/strong><\/p>\n<p>Steffen Erath er\u00f6ffnete die Konferenz mit der These, dass Nachhaltigkeit weit mehr als nur eine Pflicht darstellt \u2013 sie ist ein entscheidender Innovationsmotor und bietet einen Wettbewerbsvorteil in der heutigen Zeit. Unternehmen, die Nachhaltigkeit als Chance begreifen, st\u00e4rken ihre Widerstandsf\u00e4higkeit und er\u00f6ffnen neue Zukunftswege. Er stellte das Konzept der <strong>&#8222;Planet Centered Innovation&#8220;<\/strong> vor, das die Priorit\u00e4ten auf Planet, Mensch und dann erst Profit legt. Er betonte, dass Wachstum nicht zwangsl\u00e4ufig mit Ressourcenverbrauch gleichzusetzen ist, und nannte Hansgrohe als Beispiel f\u00fcr eine &#8222;gr\u00fcne Transformation&#8220;, die Umsatzsteigerung bei gleichzeitiger Emissionsreduktion erreichte.<\/p>\n<h3>(Digitale) Transformation<\/h3>\n<h4>Technologie als Treiber der Zukunft: Potenziale entfalten und Planung neu gestalten<\/h4>\n<p><strong>Thomas Zeutschler (Senior Analyst Data &amp; Analytics, BARC GmbH)<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Zeutschler thematisierte die Rolle der Technologie als unaufhaltsamen Treiber der Zukunft. Er beleuchtete die &#8222;Super-Trends&#8220; in Data, BI und Analytics. An der Spitze der Trends f\u00fcr 2025 stehen weiterhin Datensicherheit &amp; Datenschutz sowie Datenqualit\u00e4tsmanagement. Um im digitalen Wandel erfolgreich zu sein, riet er den Unternehmen, eine starke Datenkultur zu entwickeln, welche einen grundlegenden Mentalit\u00e4tswandel und den Aufbau neuer, oft technischer F\u00e4higkeiten bei allen Mitarbeitern erfordert. Er betonte, dass der Fokus auf Kernprozesse liegen sollte, nicht auf der Technologie selbst. Es sei notwendig, Technologien, Daten und KI aggressiv zu nutzen und auf fokussierte Plattformen und offene Standards zu setzen (AI-Readiness).<\/p>\n<h4>Technologieeinf\u00fchrung als Chance: Wandel aktiv und erfolgreich vorantreiben<\/h4>\n<p><strong>Heike Kramer im Gespr\u00e4ch mit Vicky H\u00f6ft (Director Quality &amp; Risk Management, Nexia GmbH)<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen der digitalen Transformation wurde auch diskutiert, wie der Wandel aktiv und erfolgreich vorangetrieben werden kann.<\/p>\n<h3>K\u00fcnstliche Intelligenz und Regulierung<\/h3>\n<h4>Trust in AI: Wie Regulierung und Zertifizierung Vertrauen schaffen<\/h4>\n<p><strong>Dr. Martin Hennig (IZEW, Eberhard Karls Universit\u00e4t T\u00fcbingen)<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Hennig konzentrierte sich auf die Schaffung von Vertrauen in KI-Systeme durch Regulierung und Zertifizierung. Er erl\u00e4uterte Kriterien zur Bewertung von KI-Systemen, die sich auf vier Bereiche erstrecken: technische Leistungsf\u00e4higkeit (z. B. Genauigkeit, Robustheit), Vertrauensw\u00fcrdigkeit &amp; Sicherheit (z. B. Erkl\u00e4rbarkeit, Stabilit\u00e4t), ethische &amp; rechtliche Kriterien (z. B. Fairness, Datenschutz, Nachhaltigkeit) sowie die Anwendungs- &amp; Nutzungsperspektive (z. B. Usability, Zweckm\u00e4\u00dfigkeit). Er hob hervor, dass Ethik das Fundament bilden muss, da technische Regeln allein nicht ausreichen. Herausforderungen der KI wie &#8222;Halluzinationen&#8220; (generierte, aber nicht existierende Fakten) und Data Bias (Reproduktion vergangener Weltbilder) wurden ebenfalls thematisiert, ebenso wie die Notwendigkeit von Kennzeichnungspflichten f\u00fcr KI-generierte Inhalte zur Gew\u00e4hrleistung der Transparenz.<\/p>\n<h4>Neue Regeln, neue Realit\u00e4t: DSFinVBV, Datenzugriff und die Zukunft der Betriebspr\u00fcfung<\/h4>\n<p><strong>Andreas Arntz im Gespr\u00e4ch mit Heiko H\u00f6bbel (Rheinmetall AG) und Sasa Knezevic (Schwarz Corporate Solutions KG)<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Panel behandelte die Auswirkungen neuer Vorschriften wie der DSFinVBV (Digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung f\u00fcr Verwaltungsakte) auf den Datenzugriff und die zuk\u00fcnftige Gestaltung von Betriebspr\u00fcfungen.<\/p>\n<h3>Caseware Technology: Intelligente L\u00f6sungen<\/h3>\n<h4>The Evolving Audit Workflow: Powered by Technology<\/h4>\n<p><strong>Danielle Supkis Cheek (VP, Head of Analytics and AI, Caseware International)<\/strong><\/p>\n<p>Danielle Supkis Cheek beleuchtete, wie KI den Pr\u00fcfungs-Workflow ver\u00e4ndert und zur Harmonisierung von Effizienz und Qualit\u00e4t beitr\u00e4gt. Sie stellte dar, dass KI nicht nur Zeit spart (gesch\u00e4tzte 5,4 Stunden Brutto-Zeitersparnis pro Woche), sondern auch die Qualit\u00e4t verbessert, was zu weniger Nacharbeit und besser geschulten Mitarbeitern f\u00fchrt. Die KI-gest\u00fctzte Methodik erm\u00f6glicht es jungen Mitarbeitern, schneller komplexere Aufgaben (z.B. \u00dcberpr\u00fcfung von durch KI markierten Anomalien) zu \u00fcbernehmen. Caseware bietet hierf\u00fcr den KI-Assistenten <strong>Caseware AiDA<\/strong> an. Es wurde betont, dass AiDA auf einer sicheren Infrastruktur l\u00e4uft, keine Benutzeranweisungen speichert und extern durch Holistic AI auf geringes Restrisiko \u00fcberpr\u00fcft wurde.<\/p>\n<h4>Zukunft konkret: Neue Caseware-L\u00f6sungen f\u00fcr den deutschen Markt<\/h4>\n<p><strong>Julian Mink (Head of Solutions, Caseware Germany)<\/strong><\/p>\n<p>Julian Mink stellte spezifische neue Caseware-L\u00f6sungen vor:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Caseware Extractly:<\/strong> Eine Excel-L\u00f6sung, die Validierungen und inhaltliche Pr\u00fcfungen direkt in Excel automatisiert. Sie nutzt KI, um Daten aus unstrukturierten Dokumenten (PDFs, Bilder, Rechnungen) zu extrahieren und automatisch mit Quelldaten abzugleichen. Dadurch werden manuelle Eingaben eliminiert und Pr\u00fcfzyklen beschleunigt. Extractly bietet Funktionen wie sequenziellen Abgleich und Auto-Summe-Validierung.<\/li>\n<li><strong>Caseware Claudia:<\/strong> Eine intuitive, einfach zu bedienende Cloud-Plattform, die h\u00f6here Agilit\u00e4t und Produktivit\u00e4t durch Zusammenarbeit auf einer einheitlichen Plattform erm\u00f6glicht und ISA [DE]-konforme, qualitativ hochwertige Arbeitspapiere liefert.<\/li>\n<li><strong>IDEA:<\/strong> Die Software dient weiterhin zur leistungsstarken Datenanalyse, Selektion und zum Import gro\u00dfer Datenmengen f\u00fcr Pr\u00fcfungen, inklusive umfassender Berichterstellung und Datensicherheit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die CwX Germany 2025 bot damit einen umfassenden Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Innovationen in den Bereichen Nachhaltigkeit, digitale Transformation, KI-Ethik und moderne Pr\u00fcfungssoftware.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 11.09.2025 fand die CwX Germany 2025 mit vielen interessanten Themen statt. 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